Wer hat das Rad erfunden, die Glühlampe, das Internet? Große Taten haben viele Väter und Mütter, von denen die meisten ungenannt bleiben – allzu oft auch unerkannt. Doch wie packen wir es an, wenn wir nennenswerte, beständige Erfolge erzielen wollen?

Die Frage, wie wir mit uns selbst und miteinander umgehen, ist dabei kritischer Erfolgsfaktor.

Erfinden: Räder, Glühlampen und mehr

Erfinden: Räder, Glühlampen und mehr

(c) Defranceschi

Am Anfang stand eine Idee – so stellen wir es gerne dar: Als gut strukturierten Prozess, im Laufe dessen wir neue Produkte oder Dienstleistungen entwickeln. Kaum jemand hat den Mut zuzugeben, dass er oder sie jahrelang einer vagen Idee nachgelaufen ist … manchmal verbissen, verärgert, verzweifelt, entmutigt. Und dann mitunter recht „plötzlich“ einen durchschlagenden Erfolg erzielte.

Hungerjahre und Durchbruchszeit bergen ihre ganz eigenen Herausforderungen für Führungskräfte und Teams. Leadership und förderliche Formen der Zusammenarbeit lassen sich lernen. Die Frage, wie wir mit uns selbst und miteinander umgehen, ist dabei kritischer Erfolgsfaktor.

Der Eigentümer eines international erfolgreichen IT-Unternehmens brachte das unlängst in einem Führungstalk für das Wirtschaftsforum der Führungskräfte so zum Ausdruck: „ … und dann haben wir eine eigene Gesellschaft gegründet, in der wir über 5 oder 6 Jahre eigentlich nichts anderes gemacht haben, als ein paar Patente zu entwickeln …“.

Der Prozess des „Erfindens“ verläuft selten linear, ist häufig wenig strukturiert und nur begrenzt planbar. Was wir tun können: Gut moderierte Freiräume zur Verfügung stellen – Nährböden, in denen etwas wachsen kann

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