Große Taten

Wer hat das Rad erfunden, die Glühlampe, das Internet? Große Taten haben viele Väter und Mütter, von denen die meisten ungenannt bleiben – allzu oft auch unerkannt. Doch wie packen wir es an, wenn wir nennenswerte, beständige Erfolge erzielen wollen?

Die Frage, wie wir mit uns selbst und miteinander umgehen, ist dabei kritischer Erfolgsfaktor.

Große Taten

Große Taten
(c) Defranceschi

Ob es immer klug ist, nach „Großem“ zu streben, muß jede und jeder selbst für sich entscheiden. Allzu oft sind dahinter erschreckende familäre Erwartungshaltungen, quälende Versagensängste oder zwanghafter Geltungsdrang verborgen. Das trifft auf Führungskräfte wie Teammitglieder in gleichem Maße zu: Wem genau wollen wir beweisen, zu welchen Leistungen wir fähig sind? Und weshalb?

Aus welcher Motivation heraus wir „Große Taten“ vollbringen mag letztlich nebensächlich sein. Rein hirnorganisch dürfte es von Vorteil sein, wenn wir uns unseren Aufgaben angstfrei stellen.

Leadership und förderliche Formen der Zusammenarbeit lassen sich lernen. Die Frage, wie wir mit uns selbst und miteinander umgehen, ist dabei kritischer Erfolgsfaktor.

Ein bekannter, international erfolgreicher Spitzenathlet erkämpft sich auf einem Großereignis mit nur 3 Hundertstel Rückstand die Silbermedaille. Von seinem Vater wird er nach seiner Rückkehr mit den Worten empfangen: „Wenn du dich nur ein bisschen mehr angestrengt hättest, wären sich die paar Zehntel auch noch ausgegangen und du hättest dir Gold geholt …“

Dabei ist es doch so häufig diese innere Verbissenheit, die uns diese „letzten Hundertstel“ kostet …

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