Die Strategie des Augenblicks

In Österreich sind nach wie vor fast 40% der Arbeitszeit „für den Rundordner“, Tendenz steigend. In anderen Ländern sieht’s nicht viel anders aus: Vertane Zeit. Umsonst – aber nicht kostenlos!

Unseren Unternehmen und der gesamten Volkswirtschaft geht dadurch ein Vermögen verloren, ganz zu schweigen von der völlig unnütz verplemperten Arbeits- und Lebenszeit der beteiligten Menschen.

Hier mit „Motivationstrainings“ oder „teambildenden Maßnahmen“ anzusetzen wäre bestenfalls ein teurer, aber unwirksamer Spaß – in vielen Fällen sogar kontraproduktiv. Wo der menschlichen Arbeit der Sinn abhanden gekommen ist, wo „Dienst nach Vorschrift“ oder orientierungsloses Herumdoktern an der Tagesordnung sind, liefern Beziehungskiste und Nabelschau genau ein mal Null = Null Beitrag zum Entstehen einer konstruktiven Dynamik.

Die Lösung liegt wo anders:

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  • in einem klaren Selbstverständnis und einer funktionierenden Rollenverteilung
  • in der Ermächtigung aller beteiligten Personen, sich und ihren Arbeitsplatz ständig weiter zu entwickeln
  • und im konsequenten Einfordern und Vorleben dieser Entwicklung durch vorbildhafte Führungskräfte.

Sobald ein Unternehmen, sobald die Führungskräfte und engagierten Personen beginnen, die unzähligen zur Verfügung stehenden Augenblicke in diesem Sinne zu nutzen, steht dieses erstaunliche Potential zur Verfügung: 40% der Arbeitszeit!