Coaching – Rezept oder Konzept?

Auf den ersten Blick scheint die Frage müßig. Natürlich sind es die Ergebnisse, die zählen. Wer sich die Zeit für ein Coaching nimmt, will schließlich etwas Konkretes erreichen. Was also zählt, ist das Resultat. Oder doch nicht?

Coaching. Qualitätssicherung

Unlängst auf dem Train-The-Trainer-Tag der Expertsgroup WirtschaftsTraining und Coaching.

Da war die Rede von einer Studie über die Wirksamkeit von Coaching. Über das Bemühen von über 30 Verbänden allein im deutschsprachigen Raum, in die junge und bunte Branche der Coaches Ordnung zu bringen und für die Bildung qualitätsgesicherter Standards zu sorgen.

So viele unterschiedliche Ansätze, Herangehensweisen, Werte.
Interessen natürlich auch.

Zuhören. Das scheint letztlich der schlichte gemeinsame Nenner erfolgreicher Coaching-Angebote zu sein.

Coaching. Rezepte

Unlängst im Gespräch mit einer angehenden Kollegin.

Auch da war die Rede davon, was „gutes“ Coaching ausmache. Ich stellte mich als Testkunde zur Verfügung. Schließlich schaue ich gerne über den eigenen Tellerrand und bin immer daran interessiert zu erfahren, wie andere Coaching-Schulen ihren Nachwuchs ausbilden.

Dabei stießen wir auch auf das Thema „Rezepte“.

„Wie gehe ich damit um, wenn jemand kommt, der[nbsp] …. und was mache ich mit einer Klientin, die …“

Dass es dafür keine fertigen Patentrezepte geben kann war schnell klar. Auch wenn Manche das immer noch glauben.

Coaching. Konzepte

Unlängst im privaten Gespräch über „konzeptives Kochen“.

Ich koche gerne. Selten nach Rezept. Das macht keinen Spass … und schmeckt, so wie es ist: kopiert.

Nach einem speziellen Konzept zu kochen klingt für mich bedeutend interessanter.

Beim Coaching geht es mir genauso: Da kommt ein Mensch mit einem Anliegen auf mich zu. Und – ehrlich gesagt: ich habe keine Ahnung, wie sich das Leben dieser Person genau anfühlt.

Hier mit einem „Rezept“ aufzuwarten wäre … Naja: nicht besonders hilfreich. Zumindest.

Aber natürlich kommen wir mit ziellosem Plaudern ebenfalls nicht besonders viel weiter.

Diesen Menschen mit allen meinen Möglichkeiten etwas näher zu sich selbst zu führen: in den Kontakt mit dem eigenen Körper, den eigenen Empfindungen, Impulsen und Ideen. – Und ihm oder ihr dann möglichst nicht mit meinen Ideen, Werten und Vorstellungen im Weg herumstehen.

Das ist eine Form des Coachings, die ich gerne anbiete.

Coaching. Ergebnisse

Und was bringt’s?

Durchschnittlich zwischen 6.000 und 7.000 Euro. So sagt die eingangs erwähnte Studie über die Wirksamkeit von Coaching.

Mir persönlich käme es nicht in den Sinn, eine/n meiner Klienten zu fragen, um wie viel mehr er oder sie in Folge meines Coachings verdient.

Aber ok. Das erzielbare Mehr-Einkommen ist natürlich auch ein Kriterium, an dem sich die Qualität eines Coachings messen lässt.