Urlaub vorbei. Und täglich grüßt das Murmeltier?

Grafik Werkzeugkasten: Coaching-Tipp Urlaub vorbei. Und täglich grüßt das Murmeltier?Der Urlaub ist vorbei: Die Zeit für Erholung und Abenteuer – Sommer, Sonne, Freizeit.

„Und? Wie war’s?“ – werden Sie von der Kollegenschaft gefragt … kurz bevor Sie wieder in den mehr oder weniger gewohnten Alltag eintauchen?

Wenn Sie Ihre Batterien auch Wochen nach dem Urlaub noch in einem vernünftigen Ladezustand halten wollen, dann ist der folgende Coaching Tipp für Sie genau richtig:

Urlaub vorbei. Und täglich grüßt das Murmeltier?

Auch wenn Ihr Arbeitsplatz noch so spannend und vielseitig ist. Der erste Tag nach dem Urlaub ist doch … sagen wir … eine Umstellung.

In entspannter Urlaubsatmosphäre hatten wir das „mediterrane Lebensgefühl“ und die rasch lieb gewonnene mittägliche Siesta in vollen Zügen genossen, doch mit zunehmender Nähe zum Alltag treten ganz andere Aspekte in den Vordergrund. Von „südländischen Verhältnissen“ hören wir uns bald schon etwas geringschätzig reden. Und irgendwie sind wir froh, wieder zuhause zu sein. In der gewohnten Umgebung und mit den vertrauten Herausforderungen.

Während im Urlaub die Zügel etwas lockerer und fünfe schon mal grad gelassen wurden, zählt jetzt wieder ganz Anderes: Verlässlichkeit. Qualität. Effizienz.

Schade doch, wenn wir das Kind mit dem Bade ausschütten, oder?

Coaching-Tipp: Zurück aus dem Urlaub

Es mag vielleicht im einen oder anderen Fall auch ein paar weniger erfreuliche Episoden gegeben haben. Aber in Summe war’s doch wirklich eine super tolle Zeit, oder?

Coaching-Tipp: Urlaub vorbei. Und täglich grüßt das Murmeltier?

Tipp 1: Das Gute in Erinnerung behalten

Der Stau auf der Straße, die lange Wartezeit am Flughafen. Die lästige Erkältung, die vielleicht gerade zu Urlaubsbeginn ausbrechen musste. Das allzu teuer erworbene und zuhause als billigen Kitsch entlarvte Mitbringsel oder das Missgeschick mit dem vergessenen Gepäckstück.

Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht durch derartige Episödchen den Spaß an der Freude verderben lassen! Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und rufen Sie sich all die schönen Erinnerungen in’s Gedächtnis: Die herrlichen Sonnenauf- und –untergänge. Die landschaftlichen, kulturellen, kulinarischen Eindrücke. Die inspirierenden Begegnungen und Erlebnisse. Lassen Sie sich die nicht wegnehmen!

Tipp 2: Urlaub im Alltag

Interessant, auf was für Ideen wir im Urlaub kommen. Da setzen wir uns als erwachsene Menschen in’s grüne Gras, auf einen Stein oder einen Baumstumpf. Wir legen uns auf den Boden, gehen barfuß. Wir stehen frühmorgens auf um Sonnenaufgänge zu erleben oder nehmen uns eine Pizza mit an den bereits dunklen Strand. Tja, die Hormone …

Haben Sie den Mut, auch im ganz normalen Alltag ein klein wenig Urlaub zu machen. Machen Sie – wenn das möglich ist – mal eine halbe Stunde länger Mittagspause. Gehen Sie bewusst nach der Arbeit noch bei einem Eisstand oder einem Strassencafé vorbei. Es sind wie so oft die kleinen Dinge, die eine erstaunlich große Wirkung haben!

Tipp 3: Bleiben Sie neugierig!

Vor etlichen Jahren, als ich in meiner Wohngemeinde mit meiner Familie noch regelmäßig den Sonntagsgottesdienst besucht hatte, hielt in den Sommermonaten häufig ein Aushilfspriester aus dem Rheinland die Messe. Wir mussten damals häufig schmunzeln, wenn er uns in seinen Predigten immer wieder wissen ließ: „Sie wohnen da, wo Andere Urlaub machen!“.

Sagen Sie den „gewohnten Pfaden“ den Kampf an. Bleiben Sie wach, aufmerksam und neugierig. Für die meisten von uns sollte es keine allzu große Herausforderung sein, das eine oder andere Mal einen Weg zu wählen, den wir schon lange nicht mehr gegangen sind. Er könnte sich als erstaunlich interessant erweisen – und womöglich entdecken wir in unserer unmittelbaren Umgebung Dinge, die wir nicht erwartet hätten!

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Natürlich ist es etwas Besonderes, einmal für eine längere Zeit den Laden dicht zu machen und ein paar Wochen oder zumindest Tage „Luftveränderung“ haben noch selten geschadet.

Das Massenphänomen „Urlaub“ ist jedoch eine recht neue Erscheinung – und ich wage zu behaupten, dass diese Errungenschaft uns nicht wirklich „glücklicher“ gemacht hat.

Auf was es tatsächlich ankommt, ist wie wir unseren Alltag gestalten.

Denn hier spielt sich unser Leben tagtäglich ab.

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